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KUNDENBERICHT

Siemens Energy Accelerates Manufacturing Intelligence with Alteryx

Der Fertigungsstandort von Siemens Energy in Tampa, Florida, befindet sich in einer äußerst dynamischen und schnell wachsenden Umgebung. Teams aus den Bereichen Finanzen, Betrieb, Lieferkette und Entwicklung müssen rasch Entscheidungen treffen. Doch die dem Unternehmen zugrunde liegende Analysegrundlage konnte mit der zunehmenden Komplexität des Unternehmens nicht Schritt halten.

Um das zu ändern, nutzte das Unternehmen Alteryx. Was als Initiative der Finanzabteilung begann, entwickelte sich zu einer funktionsübergreifenden Analyselösung, die Daten vereinheitlichte, das Reporting automatisierte und die Transparenz verbesserte.

Getrennte Systeme und manuelle Berichterstattung verlangsamten wichtige Entscheidungen

Vor Alteryx waren die Datenprozesse am Standort Tampa langsam, manuell und fragmentiert. Die Daten waren über SAP, Produktionsleitsysteme (Manufacturing Execution Systems, MES), Tabellenkalkulationen und interne Tools verteilt – ohne ausreichende Governance oder Validierung.

Wöchentliche geschäftskritische Berichte wurden manuell zusammengestellt, und die wichtigsten KPIs waren schwer zugänglich und schwer verlässlich. Das bedeutete, dass Führungskräfte Entscheidungen auf der Grundlage veralteter oder unvollständiger Informationen trafen, ohne die Ursache von Problemen nachvollziehen zu können.

Ohne einen gemeinsamen, zeitnahen Überblick über die Performance bestand die Gefahr, dass das Werk erst auf Probleme reagierte, nachdem diese bereits Kosten, Durchsatz oder Ertrag beeinträchtigt hatten. „In vielen Fällen hatten wir das Gefühl, dass das Unternehmen uns steuerte und nicht umgekehrt“, so Andre Stolze, Controlling Team Lead bei Siemens Energy.

Low-Code-Analyse-Workflows, erstellt von Geschäftsanwendern

Der Wendepunkt kam, als Stolze Alteryx einführte, um die fragmentierte Datenumgebung zu strukturieren, ohne auf traditionelle IT-Ressourcen angewiesen zu sein. Die Lösung eignete sich auch hervorragend für Finanzanwender:innen, die zwar über fundiertes Fachwissen verfügten, aber keine tiefgreifenden Programmierkenntnisse besaßen. „Wir brauchten eine Low-Code-Lösung, die benutzerfreundlich für Business-Analysten und flexibel und auditfreundlich ist, um Datensilos zu verbinden, Arbeitsprozesse zu automatisieren und Finanz- und Betriebsabteilungen eine gemeinsame Datenbasis zu schaffen“, so Stolze.

Die Transformation begann pragmatisch mit kleineren Use Cases im Finanzwesen, die ihren Wert beweisen, Vertrauen aufbauen und den Teams die Möglichkeiten aufzeigen sollten. „Anstatt gleich von Beginn an eine umfassende Transformation anzustreben, konzentrierten wir uns auf die Entwicklung erster Workflows, die einen unmittelbaren Mehrwert boten“, sagt Zach Fodor, Financial Analyst im Controlling-Team.

Von da an skalierte die Plattform rasant. „Alteryx wurde schnell zum Rückgrat unserer Analyselösung“, so Fodor. Der Anwendungsbereich wurde über den Finanzbereich hinaus auf Betrieb, Lieferkette, Planung und Engineering ausgeweitet.

Heute verbindet Alteryx SAP, MES und andere Datenquellen mit geregelten Workflows, die Dashboards im gesamten Unternehmen speisen. Was mit ein oder zwei Dashboards begann, entwickelte sich zu einer umfassenden Reporting-Umgebung mit mehr als 40 Dashboards und Analyseansichten.

Die Ergebnisse werden über Tableau und andere Tools geteilt und sind so für mehr als 100 Benutzer:innen zugänglich. „Alteryx war ein entscheidender Faktor, um Entscheidungsprozesse zu beschleunigen, Best-Practice-Analysen zu institutionalisieren und Finanz- und Betriebsabteilungen auf einheitliche Kennzahlen auszurichten“, erklärt Fodor.

Das Team nutzte Alteryx auch, um zugrunde liegende Datenqualitätsprobleme zu lösen. Der Aufbau eines Workflows in der Plattform erforderte die Rekonstruktion der Logik, die zuvor in SAP und Tabellenkalkulationen lag. „Das Unternehmen legt jetzt viel mehr Wert auf Datenqualität, Data Governance und Transparenz“, so Ray Chinkoo, Accounting and Controlling Professional bei Siemens Energy.

Schnellere Entscheidungen, höhere Leistung und ein gemeinsamer Blick auf das Werk

Mit Alteryx hat Siemens Energy die Art und Weise, wie Entscheidungen in der Fertigung getroffen werden, grundlegend verändert. „Wir sind von einem reaktiven Modus des Betriebs zu einem proaktiven und datengesteuerten Ansatz für das Leistungsmanagement übergegangen“, erklärt Chinkoo.

Analyseprozesse, die zuvor Wochen gedauert haben, können jetzt innerhalb von Stunden abgeschlossen werden, und Berichte, die jeden Monat oder jedes Quartal geliefert wurden, sind jetzt täglich verfügbar.

In Kombination mit umfassenderen betrieblichen Initiativen konnte der Standort Tampa die Leistung von 2023 bis 2025 um 102 % steigern. Darüber hinaus reduzierte das Werk die Ausschusskosten um etwa 4,4 Mio. $ und verbesserte die Profitabilität pro Produktionseinheit um 42 %.

Darüber hinaus hat ein bedeutender Kulturwandel stattgefunden. Teams fordern jetzt aktiv Daten an, um die Entscheidungsfindung zu unterstützen, und sind sich bewusster, wie Daten verwendet werden können, um die Leistung im Laufe der Zeit zu verfolgen und zu verbessern.

Skalierung der Analysen an verschiedenen Standorten und Ausbau der Echtzeitfunktionen

Mit einem starken Fundament konzentriert sich Siemens Energy nun darauf, seinen Erfolg über den Standort Tampa hinaus zu skalieren. Geplant sind die Ausweitung der Alteryx Einführung auf weitere Standorte, die Standardisierung von Daten-Pipelines und die Stärkung der Governance im gesamten globalen Betrieb.

Dieses Fundament nimmt nun Gestalt an. Mit Alteryx verfügt Siemens Energy über eine skalierbare Analyseumgebung, die Unternehmen dabei hilft, Daten zu verbinden, manuelle Arbeit zu automatisieren, die Transparenz zu verbessern und schneller zu handeln. Was als Neugestaltung des Berichtswesens im Finanzbereich begann, hat sich zu einem Modell dafür entwickelt, wie ein komplexer, schnell wachsender Produktionsstandort Daten nutzen kann, um schneller, transparenter und mit mehr Sicherheit bei jeder Entscheidung zu agieren.

VORTEILE DER VERWENDUNG VON ALTERYX
Eine strukturierte Datengrundlage schuf eine skalierbare, KI-fähige Architektur

Durch die Verbindung von SAP-, MES- und Tabellenkalkulationsdaten in einem einzigen verwalteten Workflow wurden Schattenanalysen eliminiert und mehr als 100 Benutzer:innen eine gemeinsame, revisionssichere Datenquelle bereitgestellt. Dies reduziert das Risiko von Compliance-Verstößen und schafft die vertrauenswürdige Basis, die das Team für KI und fortgeschrittene Szenariomodellierung benötigt.

Geschäftsorientierte Analysen verkürzten die Berichtszyklen

Alteryx übertrug den Finanz- und Betriebsteams die direkte Verantwortung für ihre Analysen und ersetzte die manuelle Datenerfassung durch automatisierte Workflows, die tägliche Ergebnisse anstelle wöchentlicher Berichte liefern. Diese Kapazitätsverlagerung trug zwischen 2023 und 2025 zu einer Steigerung der Standortleistung um 102 % und einer Verbesserung der Profitabilität pro Einheit um 42 % bei.

Schnellere Signal-Korrektur-Schleifen reduzierten die Ausschusskosten

Alteryx verkürzte die Zeitspanne zwischen einem Leistungssignal und einer Korrekturmaßnahme in der Fertigung und reduzierte so Szenarioanalysen von Wochen auf Stunden. Das Ergebnis war eine Reduzierung der Ausschusskosten um 4,4 Millionen US-Dollar und eine Steigerung des Ertrags um 11 %, erzielt durch die frühzeitige Erfassung von Produktionsdaten, bevor sich fehlerhafte Zustände verstärken konnten.

 

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