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Was sind Daten?
Daten sind Informationen, die aus alltäglichen Geschäftsaktivitäten gesammelt werden und zeigen, was passiert ist, wo sich die Leistung verändert hat oder was Aufmerksamkeit erfordert. Daten sind für sich genommen nur ein Ausgangspunkt. Sie werden nützlich, wenn Teams sie mit einer echten Frage verknüpfen, sie in Analysen verwenden und daraus bessere Geschäftsentscheidung ableiten.
Erweiterte Definition
Geschäftsdaten können zum Beispiel aus Verkaufstransaktionen, Website-Besuchen oder Supportanfragen stammen. Der nützliche Teil ergibt sich, wenn Teams diese einzelnen Datenpunkte mit einer Geschäftsfrage verknüpfen. Diese Verbindung kann Muster aufdecken, erklären, was sich geändert hat, oder Teams zum nächstbesten Schritt führen.
Ohne diesen Kontext sind Daten nur ein weiterer Datensatz in einem System. Mit ihm liefern entscheidungsreife Daten relevante Erkenntnisse aus der Vielzahl vorhandener Daten, zum Beispiel:
- Eine Umsatzzahl ist aussagekräftiger, wenn Teams wissen, auf welchen Zeitraum sie sich bezieht.
- Ein Support-Ticket gewinnt an Bedeutung, wenn es dem richtigen Kundenkonto zugeordnet ist.
- Es ist einfacher, auf eine Produktionsmetrik zu reagieren, wenn Teams verstehen, woher sie stammt und wie sie gemessen wurde.
Daten müssen außerdem vertrauenswürdig sein, bevor sie Entscheidungen unterstützen können. Teams müssen wissen, wer sie verantwortet, wie sie verwendet werden sollen und ob sie für die anstehende Aufgabe ausreichend zuverlässig sind. Hier kommen Praktiken wie Datenqualität, Data Governance und Datenvorbereitung ins Spiel.
Da Datendemokratisierung mehr Teams Zugang zu Daten verschafft, gewinnt Vertrauen zunehmend an Bedeutung. Die Daten- und Analysetrends 2025 von Gartner deuten auf eine Verlagerung von Daten als Domäne einiger weniger Spezialist:innen hin zu benutzerfreundlicheren Datenprodukten für mehr Teams. Das bedeutet, dass Beschäftigte in unterschiedlichen Rollen im gesamten Unternehmen verstehen müssen, woher Daten stammen, was sie bedeuten und ob sie sie mit Vertrauen nutzen können.
Dieses Vertrauen ist es, das gespeicherte Daten in einen Geschäftswert verwandelt. Research and Markets schätzt den Markt für Datenmonetarisierung im Jahr 2025 auf 5 Milliarden US-Dollar, mit einem erwarteten Wachstum auf 12,41 Milliarden US-Dollar bis 2030. Diese Zahlen verweisen auf eine grundsätzliche geschäftliche Realität: Daten sind nicht allein deshalb wertvoll, weil ein Unternehmen viele davon hat. Ihr Wert ergibt sich daraus, wie gut Beschäftigte die Daten verstehen, sie verantwortungsbewusst nutzen und handeln können, ehe aus kleinen Problemen größere Geschäftsprobleme werden.
Wie Daten in Geschäft und Daten eingesetzt werden
Daten spielen in fast jedem Geschäftsgespräch eine Rolle, auch wenn sie nicht als Daten bezeichnet werden. Teams analysieren beispielsweise die Performance, suchen nach Risiken, planen den Personalbedarf oder versuchen zu verstehen, warum sich ein Prozess verlangsamt hat. Daten ermöglichen es, von Meinungen zu Fakten zu gelangen.
Mit dem Wachstum der Datenmengen wird es jedoch immer schwieriger, diese Fakten zu verwalten. Statista prognostiziert, dass sich die Menge der weltweit erstellten, erfassten, kopierten und konsumierten Daten zwischen 2025 und 2029 nahezu verdreifachen wird.
Genau deshalb ist die Datenstrategie so wichtig. Forrester betont, wie wichtig es ist, die Datenarbeit am Geschäftswert auszurichten, anstatt Daten lediglich als Speicher zu betrachten. Mit anderen Worten: Das Ziel sind nicht mehr Daten um ihrer selbst willen, sondern bessere Entscheidungen in den Momenten, in denen das Unternehmen handeln muss.
Im alltäglichen Geschäftsalltag helfen Daten Teams oft dabei, praktische Fragen zu beantworten, wie zum Beispiel:
- Welche Kund:innen ändern ihr Verhalten?
- Welcher Prozess bremst das Team aus?
- Welche Kosten müssen als Erstes angegangen werden?
- Welche Risiken beginnen sich aufzubauen?
- Welche Maßnahmen verbessern die Ergebnisse?
Daten unterstützen auch die Business Intelligence, indem sie Teams eine gemeinsame Sicht auf die Leistung bieten. Das ist wichtig, da verschiedene Abteilungen leicht unterschiedliche Versionen derselben Zahl erhalten können. Wenn das Dashboard auf konsistenten Daten basiert, kann sich die Diskussion von „Welche Zahl stimmt?“ zu „Was sollten wir dagegen tun?“ verlagern.
So funktionieren Daten
Daten erfassen Geschäftsaktivitäten in einem Format, das von Menschen und Systemen verwendet werden kann. Ein Kauf wird zu einem Transaktions-Datensatz, ein Website-Besuch wird zu einem Ereignis, oder ein Sensorwert wird zu einer Messung. Nachdem diese Details erfasst wurden, können Teams sie strukturieren und auf ihre Bedeutung hin untersuchen.
Ein typischer Daten-Workflow verwandelt unaufbereitete Geschäftsdaten in etwas, das Teams nutzen können:
- Datenerfassung: Teams erfassen Daten aus Geschäftssystemen und Kundeninteraktionen. Daten können auch aus Geräten, Formularen oder externen Quellen stammen. Ziel ist es, nützliche Details zu erfassen, ohne den wichtigen Kontext zu verlieren.
- Datenaufbereitung: Unverarbeitete Daten müssen bearbeitet werden, bevor Menschen sich darauf verlassen können. Teams können Lücken schließen, Felder ausrichten, Duplikate entfernen oder Quellen kombinieren. In diesem Schritt helfen Datenbereinigung und Datenvalidierung den Teams bei der Beantwortung einer grundlegenden Frage: Können wir diese Daten bedenkenlos nutzen?
- Datenanalyse: Sobald die Daten in einer geeigneten Form vorliegen, können Teams Trends vergleichen und nach Beziehungen suchen. Sie können Dashboards erstellen oder Ausnahmen überprüfen. In einer fortgeschritteneren Umgebung können Daten auch Machine Learning und künstliche Intelligenz unterstützen.
- Datennutzung für Entscheidungen: Der letzte Schritt ist das Handeln. Daten können als Basis für eine Prognose, einen Workflow, ein Kundengespräch oder eine betriebliche Änderung dienen. Der eigentliche Mehrwert entsteht, wenn Informationen in konkrete Maßnahmen umgewandelt werden, die das Unternehmen befolgen kann.
Gängige Datenherausforderungen
Der Workflow mag simpel klingen, doch die eigentliche Schwierigkeit liegt darin, Geschäftsdaten für den praktischen Einsatz aufzubereiten. Einige Daten befinden sich in einem System, während zusammengehörige Informationen an anderer Stelle gespeichert sind. Einige Berichte verwenden unterschiedliche Definitionen für dieselbe Metrik, und einige Datensätze müssen bereinigt werden, bevor man den Ergebnissen vertrauen kann.
Genau hier gerät der Prozess ins Stocken. Wenn Kundendaten systemübergreifend nicht übereinstimmen oder Umsatzahlen von einem Bericht zum nächsten variieren, müssen die Teams innehalten und Nachforschungen anstellen, bevor sie handeln können. Selbst eine fehlende Felddefinition kann eine einfache Frage zu einer längeren Debatte darüber machen, was die Daten tatsächlich bedeuten.
Gängige Datentools
Teams verwenden unterschiedlichste Tools, um mit Daten zu arbeiten, je nachdem, was sie damit tun müssen. Einige Tools helfen beim Sammeln und Speichern von Daten. Andere helfen bei der Vorbereitung, Analyse und Visualisierung oder steuern, wie sie verwendet werden.
Beispielsweise kann ein Team eine Datenbank oder ein Cloud Data Warehouse nutzen, um Geschäftsdaten zu speichern. Data Analysts können Datenvorbereitungs-Tools verwenden, um Quellen vor der Analyse zu bereinigen und zu kombinieren. Business-Intelligence-Tools können Daten in Dashboards und Berichte verwandeln. Data-Governance-Tools unterstützen Teams dabei, Verantwortlichkeiten sowie Regeln für Datenzugriff und Datennutzung festzulegen.
Die nützlichsten Datentools können mehr, als nur Informationen von einem Ort an einen anderen zu verschieben. Sie helfen Teams dabei, den Daten zu vertrauen, die Arbeit zu wiederholen und die Ergebnisse mit einer Geschäftsentscheidung zu verknüpfen.
Die Alteryx Plattform hilft Teams dabei, Quelldaten mit weniger manuellem Aufwand in zuverlässige Erkenntnisse zu wandeln. Data Analysts können Daten vorbereiten und validieren und dann wiederholbare Workflows automatisieren. Das bedeutet weniger Zeit für die Wiederholung der gleichen Schritte und mehr Zeit für die Beantwortung von Geschäftsfragen.
Use Cases
Im gesamten Unternehmen helfen Daten dabei, zu erkennen, was funktioniert, was sich verändert und wo Entscheidungen weiterer Belege bedürfen.
Hier sind einige Möglichkeiten, wie Daten verschiedene Teams dabei unterstützen, tägliche Aktivitäten in klarere geschäftliche Antworten zu verwandeln:
- Finanzen: Ist-Werte und Prognosen helfen Finanzverantwortlichen zu verstehen, was sich in den Zahlen verändert hat. Dieser Kontext erleichtert die Begründung von Budgets und zukünftigen Entscheidungen.
- Vertrieb und Marketing: Verknüpfte Kampagnen- und Pipeline-Daten helfen Teams zu erkennen, was funktioniert, wo Interesse wächst und wo Nachfassaktionen besonders wichtig sind.
- Personalwesen: Personaldaten helfen Personalverantwortlichen, Bindungsmuster und Personalbedarf zu verstehen, bevor kleine Lücken zu größeren Planungsproblemen werden.
- Kundensupport: Ticketdaten werden wertvoller, wenn sie mit Kundendatensätzen verknüpft sind. So erhalten Support-Verantwortlichen einen besseren Überblick über die Probleme, die die größten Schwierigkeiten verursachen.
- Betrieb: Versand- und Lieferantendaten helfen Betriebsteams, Verzögerungen frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
Branchenbeispiele
Die Daten mögen je nach Branche variieren, doch der geschäftliche Bedarf bleibt gleich: Teams benötigen einen klaren Überblick über das Geschehen, um ihre nächsten Schritte fundiert planen zu können.
So helfen Daten verschiedenen Branchen, die für ihre Branche spezifischen Probleme zu lösen:
- Einzelhandel: Verkaufszahlen geben Aufschluss über die Wünsche der Kunden, während Bestandsdaten zeigen, ob genügend Produkte verfügbar sind, um diese Nachfrage zu decken. Dank dieses besseren Überblicks können Verantwortliche im Warenmanagement fundiertere Lagerentscheidungen treffen.
- Gesundheitswesen: Daten zum Patientenfluss zeigen auf, wo die Nachfrage nach medizinischen Leistungen steigt. Informationen zur Personalbesetzung helfen Führungskräften zu erkennen, ob die Teams ausreichend besetzt sind, und ermöglichen Anpassungen, bevor Personalengpässe die Patientenversorgung beeinträchtigen.
- Fertigung: Informationen von Zulieferern und Daten aus der Fertigungslinie helfen Werksleiter:innen, Muster bei Ausfallzeiten frühzeitig zu erkennen. Je früher Teams erkennen, was im Weg steht, desto schneller können sie das Problem beheben und die Produktion am Laufen halten.
- Öffentlicher Sektor: Programmdaten und Kennzahlen zur Leistungserbringung helfen Behörden zu beurteilen, wie gut ihre Angebote die Zielgruppen erreichen. Wenn die Daten zuverlässig sind, können Behörden erklären, was passiert, und bessere Entscheidungen treffen, wo Unterstützung benötigt wird.
- Reisen und Gastgewerbe: Buchungstrends und Gästefeedback helfen Teams zu erkennen, was Gästen gefällt und wo Verbesserungsbedarf besteht. Mit diesem Wissen lassen sich kleinere Probleme beheben, bevor sie sich auf weitere Aufenthalte auswirken.
FAQs
Einfach erklärt, was sind Daten? Im geschäftlichen Kontext sind Daten Informationen, die Unternehmen im Rahmen ihrer täglichen Arbeit sammeln, um Analysen zu unterstützen und bessere Entscheidungen zu treffen. Sie können zeigen, was Kund:innen tun, wie sich der Betrieb entwickelt oder wo Risiken auftreten. Daten werden dann wertvoll, wenn Teams sie in einen Kontext setzen und mit konkreten geschäftlichen Fragestellungen verknüpfen.
Warum sind Daten für Unternehmen wichtig? Daten helfen Teams dabei, geschäftliche Entscheidungen auf der Basis von Fakten statt bloßer Vermutungen zu treffen. Sie können zeigen, was sich verändert, wo sich Probleme entwickeln und ob Maßnahmen die Ergebnisse verbessern. Gute Daten ersetzen nicht das menschliche Urteilsvermögen, bieten aber eine fundierte Ausgangsbasis für Entscheidungen.
Was macht Daten vertrauenswürdig? Vertrauenswürdige Daten zeichnen sich durch klare Zuständigkeiten, bekannte Quellen, einen aussagekräftigen Kontext und eine für die jeweilige Entscheidung angemessene Datenqualität aus. Teams benötigen zudem Data Governance, damit Beschäftigte wissen, wie auf Daten zugegriffen und sie verwendet werden sollen. Je wichtiger die Entscheidung, desto entscheidender ist das Vertrauen in die Daten.
Wie werden Daten in der Analyse verwendet? Analyseteams nutzen Daten, um Muster zu finden und Geschäftsfragen zu beantworten. Sie können die Daten vorbereiten, Trends vergleichen, Dashboards oder Modelle erstellen. Ziel ist es, erste Dateneingaben in aussagekräftige Erkenntnisse zu wandeln, auf die Menschen reagieren können.
Weitere Ressourcen
Quellen und Referenzen
- Gartner | Gartner Identifies Top Trends in Data and Analytics for 2025
- Research and Markets | Data Monetization – Market Share Analysis, Industry Trends & Statistics, Growth Forecasts (2025 – 2030)
- Statista | Volume of data or information created, captured, copied, and consumed worldwide from 2010 to 2029
- Forrester | Data In 2025: Enough Talk — Here’s Why Strategy Matters Now
Synonyme
- Datenpunkte
- bereinigen
- Geschäftsdaten
- Quelldaten
- Beobachtungen
Dazugehörige Begriffe
Zuletzt überprüft:
Juni 2026
Alteryx Redaktionsstandards und Überprüfung
Dieser Glossareintrag wurde vom Alteryx Content-Team erstellt und auf Klarheit, Genauigkeit und Übereinstimmung mit unserem Fachwissen in Data Analytics Automation überprüft.